Kultur- und Pilgerreise nach Mähren

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Kultur- und Pilgerreise nach Mähren

In der Zeit vom 4. – 8.Juni waren 24 Gläubige aus Möllersdorf, Traiskirchen und Umgebung auf einer Kultur- und Pilgerreise in Mähren unterwegs. Erste Station war die Besichtigung der slawischen Burgstätte in Mikultschitz. Von dort ging es weiter nach Göding und Boskowitz, wo eine Führung durch das ehemalige jüdische Ghetto einschließlich der Synagoge auf dem Programm stand. Anschließend erfolgte die Einquartierung in einem Hotel in Olmütz, der früheren Hauptstadt Mährens. Diese wurde am kommenden Tag im Rahmen einer Stadtführung näher erkundet. Nach einer fachkundigen Führung durch das Erzdiözesanmuseum bildete ein Gottesdienst in der Kathedrale den Abschluss des offiziellen Tagesprogramms.
Den dritten Tag widmete man der Hanakei, einer fruchtbaren Region um Olmütz herum. Nachdem man vormittags das Olmützer Quargel-Museum besucht hatte, besichtigte man nachmittags die Wallfahrtsbasilika Maria Heimsuchung am Heiligen Berg sowie die 40 km entfernte ehemalige Wallfahrtskirche der heiligen Anna in Altwasser.
Der Donnerstag führte die Reisegruppe in die Stadt Kremsier, welche den Olmützer Erzbischöfen als Sommersitz diente. Nach einer Schlossführung ging es weiter nach Welehrad, dem wichtigsten Wallfahrtsort Tschechiens. Dort besichtigte man die barocke Basilika, wo man anschließend auch Gottesdienst feierte. Beim gemeinsamen Abendessen in einem mährischen Weinkeller (inkl. Weinproben und Zimbelkapelle) ließ man den Tag ausklingen.
Auch der Heimreisetag hatte noch ein dicht gedrängtes Programm zu bieten: Domführung in Brünn, Schlossführung in Eisgrub sowie eine romantische Bootsfahrt auf dem Nebenarm der Thaya.
Mit vielen neuen und schönen Reiseeindrücken ging es am 8.Juni heim nach Möllersdorf. Ein besonders großes Dankeschön an Herrn Kurt Lukesch, der diese Kultur- und Pilgerreise wunderbar organisiert hat, sowie ein herzliches Vergelt ’s Gott an Pfarrmoderator Jochen M. Häusler, der die Reise durch seinen geistlichen Beistand bereicherte. Außerdem ein großen Lob an unsere Reiseleiterin Frau Mag. Radka Ranochova.